Die regulatorische Landschaft des ESG-Reportings hat sich durch das EU-Omnibus-Paket (Dezember 2025) und die „Stop-the-Clock“-Richtlinie stabilisiert. Auch wenn die Schwellenwerte für die direkte Berichtspflicht angehoben und Fristen verschoben wurden, bleibt die Kernbotschaft für Unternehmen klar: Nachhaltigkeitsdaten sind heute ebenso kritisch wie Finanzdaten. Wer jetzt die Weichen stellt, schafft nicht nur Compliance, sondern echte Transparenz für Investoren, Banken und die gesamte Wertschöpfungskette.
Zeitplan und Marktanforderungen: Warum Warten keine Option ist
Nach aktuellem Stand (Januar 2026) gelten für die Berichterstattung folgende Fristen:
- Wave 2 (Große Unternehmen > 1.000 MA / > 450 Mio. € Umsatz): Erster Bericht im Jahr 2028 für das Geschäftsjahr 2027.
- Wave 3 (Börsennotierte KMU): Berichtspflicht ab dem Geschäftsjahr 2028.
Die scheinbar gewonnene Zeit ist trügerisch. Ein belastbares ESG-Reporting ist kein isoliertes IT-Projekt, sondern erfordert eine fundamentale Transformation der Datenarchitektur. Von der Anbindung heterogener Vorsysteme bis zur Etablierung revisionssicherer Prozesse kalkulieren wir heute mit Umsetzungszyklen von 18 bis 24 Monaten. Zudem fordern Marktmechanismen – etwa durch den VSME-Standard (Voluntary SME) für den Mittelstand oder spezifische Anforderungen in der Lieferkette – bereits heute valide Daten, oft weit vor der gesetzlichen Deadline.
Auditierbarkeit im Fokus: Das Ende der „Blackbox“ ESG
Ein wesentliches Merkmal unserer Projekterfahrung ist der kompromisslose Fokus auf die Auditierbarkeit. Ein ESG-Bericht ist nur so viel wert wie seine Prüffähigkeit durch Wirtschaftsprüfer. Wir haben in unseren Implementierungsprojekten gelernt, Wirtschaftsprüfer frühzeitig einzubinden, da die besonderen Ansprüche an Transparenz und Auditierbarkeit wesentliche Anforderungen an die Lösungsarchitektur stellen.
Unsere Lösungen setzen daher auf eine lückenlose, systemgestützte Nachvollziehbarkeit:
- Single Source of Truth: Wir führen Finanz- und Nachhaltigkeitsdaten in einer integrierten SAP-Architektur zusammen.
- Transparenz bis zur Quelle: Jeder ESG-Datenpunkt bleibt bis zur ursprünglichen Transaktion im ERP- oder Non-SAP-System rückverfolgbar.
- Revisionssicherheit: Wir etablieren Kontrollmechanismen und Dokumentationsstandards, die eine reibungslose Prüfung nach den ESRS-Vorgaben sicherstellen.
Unsere DNA: Spezialisten für Konsolidierung und Management-Reporting
Was uns von reinen Nachhaltigkeitsberatern unterscheidet, ist unsere tiefgreifende Expertise in der Konzernkonsolidierung und im Management-Reporting. Da die CSRD die Integration von ESG-Daten in den Lagebericht fordert, behandeln wir Nachhaltigkeitskennzahlen mit derselben Präzision wie Finanzkennzahlen.
- Voll integrierte Lösungen: Wir verstehen die Logik von Konsolidierungsprozessen und integrieren ESG-Daten nahtlos in Ihre bestehende Abschlusserstellung.
- Automatisierung des „Integrated Reporting“: Wir schaffen Systeme, die ESG- und Finanzdaten automatisch harmonisieren, statt sie in isolierten Silos zu verwalten.
- Management-Reporting auf Augenhöhe: Wir bereiten Daten so auf, dass sie nicht nur regulatorisch genügen, sondern dem Management als echte Entscheidungsgrundlage dienen.
Projekterfahrung, von der Sie profitieren: ESRS-S1 und Carbon Footprint
Theorie ist gut, Praxiserfahrung ist besser. Unsere Kunden profitieren direkt von unseren Erkenntnissen aus bereits erfolgreich umgesetzten Projekten, beispielsweise zu:
- ESRS S1 – Own Workforce: Wir unterstützen Unternehmen dabei, die komplexen Anforderungen an die Berichterstattung über die eigene Belegschaft zu digitalisieren. Dabei integrieren wir Daten aus HR-Systemen (wie SAP SuccessFactors oder Legacy-Systemen), um Kennzahlen zu Diversität, Entlohnung und Arbeitssicherheit automatisiert und präzise abzubilden.
- Corporate Carbon Footprint: Die Messung und Steuerung von Emissionen (Scope 1-3) ist oft das datenintensivste Feld. Wir haben bewährte Blueprints entwickelt, um Energieverbräuche, Logistikdaten und Materialströme in belastbare CO2-Äquivalente zu übersetzen.
Von der Rückschau zur Vorausschau: Integration in Planung & Forecasting
Ein moderner ESG-Ansatz endet nicht beim statischen Jahresbericht. Um echte Resilienz zu gewinnen und strategische Potenziale nicht zur zu erkennen sondern auch zu erschließen, müssen Nachhaltigkeitskennzahlen Teil der aktiven Unternehmenssteuerung werden. Wir schlagen die Brücke zwischen Reporting und integrierter Finanz- und ESG-Planung. Hierbei spielen Treibermodelle eine entscheidende Rolle:
- Szenarioanalysen: Wie wirken sich steigende CO2-Preise oder Veränderungen in der Belegschaftsstruktur auf Ihre Marge aus?
- Driver-Based Forecasting: Wir nutzen SAP Analytics Cloud, um mathematische Modelle zu erstellen, die zeigen, wie operative Treiber (z. B. Produktionsvolumen oder Energieträger-Mix) Ihre ESG-Ziele beeinflussen.
- Ganzheitliche Steuerung: Durch die Verknüpfung von Finanz-KPIs mit ESG-Treibern versetzen wir Ihr Management in die Lage, fundierte Entscheidungen zu treffen.
Ihr Partner für die technologische Operationalisierung
Wir begleiten Sie von der ersten strategischen Überlegung bis zur finalen System-Integration:
- Assessment-Workshops: Wir definieren gemeinsam Ihre Roadmap und identifizieren Quick-Wins.
- Datenbasierte Wesentlichkeit: Nach Ihrer fachlichen Analyse bewerten wir die technische Machbarkeit jedes einzelnen Datenpunkts in Ihrer Systemlandschaft.
- Data & Analytics-Strategie: Wir betten ESG nahtlos in Ihre bestehende Architektur (z. B. SAP Datasphere) ein.
- End-to-End Implementierung: Wir realisieren Ihr auditierbares Reporting- und Planungssystem.
Nutzen Sie unsere Erfahrung in der Konsolidierung und Datensteuerung, um die Komplexität des ESG-Reportings in einen klaren Wettbewerbsvorteil zu verwandeln.
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